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Worum es geht


Flächen effizient nutzen!

Fläche – eine ebenso begrenzte wie begehrte Ressource

Die unbebaute, unzerschnittene und unversiegelte Fläche ist ein schützenswertes Gut. Die Flächenressourcen sind begrenzt, nicht vermehrbar und gleichzeitig begehrt, denn sie sehen sich diversen Nutzungsansprüchen ausgesetzt: Nutzungen und Funktionen wie Wohnen und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft, Freizeit und Erholung, Wirtschaft, Energieerzeugung und Naturschutz stellen erhebliche Ansprüche an die Fläche. Der Druck auf die Ressource ist demzufolge sehr hoch und produziert vielfältige Konfliktlagen.

Jeden Tag werden fruchtbare Böden in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Die Folgen der Flächeninanspruchnahme sind weitreichend und vielfältig. Einerseits sind die diversen direkten und indirekten ökologischen Auswirkungen zu nennen, andererseits treten nun auch immer mehr die sozialen und ökonomischen Folgen einer dispersen Siedlungsstruktur in Erscheinung.

Vor diesem Hintergrund haben der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen konkrete Zielsetzungen formuliert, um die Flächeninanspruchnahme auf ein zukunftsfähiges Maß zu reduzieren. Die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie sieht auf Bundesebene eine Reduzierung des Verbrauchs von Flächen auf 30 Hektar pro Tag im Jahr 2020 vor. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich ebenfalls zur Reduzierung bekannt: bis 2020 sollen täglich nur noch 5 Hektar an Fläche verbaut werden. Langfristig strebt sie sogar einen „Netto-Null-Verbrauch" an. Im Folgenden erhalten Sie wichtige Daten und Fakten zum Thema „Flächenverbrauch“ sowie eine Darstellung der komplexen Wirkungszusammenhänge, die mit diesem einhergehen.

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